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BV Josefstadt sucht die Josefstädterin 2017!

Zwischen 9. März und 24. September werden Josefstädterinnen gesucht, die Besonderes leisten.

Bereits 2011 entstand anlässlich des 100. Jubiläums des internationalen Frauentags die Idee alle zwei Jahre Frauen in der Josefstadt, die in ihrem Leben viel leisten, vor den Vorhang zu holen und auszuzeichnen. Daher startet Bezirksvorsteherin Mag.a Veronika Mickel-Göttfert gemeinsam mit Bezirksrätinnen und Bezirksräten aller Fraktionen am 9. März bereits zum vierten Mal die Suche nach Josefstädterinnen, die in ihrem Leben Großartiges leisten.

„Ich freue mich, dass wir auch heuer wieder fraktionsübergreifend die Josefstädterin 2017 suchen, um so engagierte Frauen auszuzeichnen und Danke zu sagen. Viele Frauen engagieren sich beruflich und ehrenamtlich in der Josefstadt. Sie setzen sich für ihre Mitmenschen ein, in Vereinen, Pfarren, Unternehmen und in der Nachbarschaft. Mir ist es wichtig, dass wir Frauen, die sich für den Bezirk und für die Menschen im Bezirk einsetzen, vor den Vorhang holen und daher freue ich mich auf zahlreiche Nominierungen!“, so die Bezirksvorsteherin.

Wie kann nominiert werden?

In den Kategorien „Erwerbstätige Frauen, Unternehmerinnen & Handwerkerinnen“, Kunst & Kultur“, „Wissenschaft & Bildung“ sowie „Soziales Engagement“ können Frauen, die in der Josefstadt leben, arbeiten oder wirken nominiert werden, unabhängig von Alter oder Art der Leistung, die sie erbringen. Jeder Josefstädter und jede Josefstädterin kann nominieren - die Freundin, Mutter, Schwester, Tante, Frau oder eine Bekannte. Jede Josefstädterin kann sich aber auch selbst nominieren. Sämtliche Nominierungen können im Zeitraum von 9. März bis 24. September vorgenommen werden - über die Homepage www.diejosefstaedterin2017.at oder postalisch durch Zusendung an die Bezirksvorstehung Josefstadt (Schlesingerplatz 4, 3. Stock, 1080).

Wie wird über die Gewinnerin entschieden?

Wer „die Josefstädterin 2017“ wird entscheidet einerseits eine Jury, bestehend aus folgenden prominenten Frauen mit Josefstadtbezug: Maria Ettl (Gewinnerin 2011, Leiterin des Bezirksmuseum Josefstadt), Ministerialrätin Dr.in Elfriede Fritz (Gewinnerin 2013, Bundesministerium für Finanzen), Mag.a Margit Kornfeld (Gewinnerin 2015, Flüchtlingsbetreuerin im Caritas Karwan Haus), Karin Reinwald (Gewinnerin 2015, Inhaberin der Greisslerei 8) und Kerstin Wörz BSc (Gewinnerin 2013, Geschäftsführerin „die bildungsakademie – ModAS Kolleg für Sozialpädagogik“). Andererseits besteht die Möglichkeit unter www.diejosefstaedterin2017.at, wo alle Kandidatinnen detailliert vorgestellt werden, selbst für die Favoritin abzustimmen. Im Rahmen einer Preisverleihung im Volkskundemuseum am 18. Oktober 2017 wird schließlich „die Josefstädterin 2017“ gekürt.

Gemeinsam: von Frauen für Frauen

Dass das Thema Frauen parteienübergreifend ein großes Anliegen ist merkt man an dem Engagement, mit dem sich die Bezirksrätinnen aller Josefstädter Fraktionen einbringen:

BezRin Renate Kaltenegger (ÖVP): „Es sind oft Frauen, die sich neben Familie, Kindern und Beruf auch sozial engagieren und so enorm viel für die Gesellschaft leisten. Mit dieser Auszeichnung soll dieses Wirken von vielen großartigen Josefstädterinnen gewürdigt und sichtbar gemacht werden.“

KO, BezRin Mag.a Doris Müller (Grüne): „Gerade in Zeiten wie diesen, wo weltweit Frauenrechte und die Selbstbestimmung der Frau in Gefahr sind, ist es umso wichtiger uneingeschränkte Frauensolidarität zu zeigen und zu leben. Diese Veranstaltung ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

BezRin Gabriele Zahrer (SPÖ): „Nachdem Frauen immer noch auf der Schattenseite der Gesellschaft stehen, wollen wir mit dieser Auszeichnung das „Leben.Arbeit.Wirken“ von engagierten Josefstädterinnen ehren. Dabei soll ihre Leistung zu selbstbestimmten Leben, Gleichstellung und Unabhängigkeit sichtbargemacht werden und ihnen die Aufmerksamkeit und Wertschätzung in der Öffentlichkeit zukommen."

BezRin Irmela Wichmann (FPÖ): „Frauen in der Josefstadt - aufbauend auf der Vergangenheit wirken und denken für die Zukunft in der Josefstadt.“

BezRin Birgit Kleinlercher (NEOS): „Auch im 106. Jahr nach dem 1. Internationalen Frauentag zeigt sich: Für uns selbstverständliche Werte wie Gleichberechtigung und Selbstbestimmung werden in Bezug auf Frauen immer noch und immer wieder neu in Frage gestellt. Frauenkarrieren scheitern nach wie vor an „gläsernen Decken“ oder sie werden - typisch etwa als Expertinnen -, öffentlich nicht wahrgenommen. Umso wichtiger ist es, immer wieder auf besondere Leistungen hinzuweisen, Frauen vor den Vorhang zu holen - auch im Bezirk.“

BezR Heribert Rahdjian (ECHT Josefstadt): „Einerseits ist es schön und gut, alljährlich im März der Frauen, ihrer tagtäglichen Leistungen und ihrer verbrieften Rechte zu gedenken, - andrerseits zeigen leider die Fakten, wie notwendig dieser Appell an das Bewusstsein von Gesellschaft, Staat und Religionsgemeinschaften nicht nur am Frauentag wäre.“

Alle Infos zu „die Josefstädterin 2017“ sind unter www.diejosefstaedterin2017.at zu finden.

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